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Spielbericht SV Stegersbach - SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid 2:3 (0:2)

Aufstellung SV Stegersbach:
Mario Baumgartner, Christian Weidinger, Harald Huber, Ivica Zunic (84. Lukas Haas), David Hagenauer, Franz Faszl, Erich Bencsics, Christoph Witamwas (32. Paul Oswald), Michael Thek, Ivan Kovacec, Aranha Pinheiro Glauver

Aufstellung SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid:
Hannes Weninger, Jürgen Csandl, Manuel Takacs, Marco Ponweiser, Alois Friedrich, Lubomir Meszaros (90. Michael Reiszner), David Lämmermeyer, Mario Lösch (77. Markus Ernst), Peter Brezik (62. Dominik Hornig), Tomas Horvath, Markus Rühmkorf

Torfolge:
0:1 (31.) David Lämmermeyer
0:2 (43.) Thomas Horvath
1:2 (58.) Paul Oswald
2:2 (90.) Aranha Pinheiro Glauver
2:3 (91.) Markus Ernst

Karten für SV Stegersbach:
Gelb: Aranha Pinheiro Glauver (88., Foul)

Karten für SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid:
Gelb: Alois Friedrich (45., Foul), Dominik Hornig ( 68., Foul), Markus Rühmkorf (72., Foul)

Spielort: Stadion Stegersbach

Zuschauer: 600

Schiedsrichter: Michael Gangl

Ponweiser-Truppe holte ersten Auswärtssieg

Das Trainerduo Ponweiser/Hellmann schickte unsere Mannschaft in einem 4-4-2-System in dieses Burgenland-Derby. Gegenüber der Vorwoche stand Legionär Peter Brezik wieder in der Anfangsformation.
Die rund 600 Zuschauer sahen eine ausgeglichene Begegnung, in der Stegersbach zwischen Minute 10 und 15 zu den ersten dicken Einschussmöglichkeiten kam. Nach zwei Stangelpässen von Ivan Kovacec klärte zunächst Außenverteidiger Alois Friedrich und danach der an diesem Abend überragende Hannes Weninger in höchster Not. Ritzing spielte zwar schön nach vorne, doch meistens war am gegnerischen Strafraum Endstation. Nach einer guten halben Stunde wurde Lubomir Meszaros auf der rechten Seite frei gespielt und seine ideale Flanke verwertete Youngster David Lämmermayer per Kopf zur Führung. Ab diesem Zeitpunkt kontrollierte unsere Mannschaft die Partie und setzte nach. Tomas Horvath und Peter Brezik brachten das Leder nur wenige Augenblicke nach dem Führungstreffer nicht über die Linie. Besser machte es Stürmer-Riese Horvath kurz vor dem Seitenwechsel. Der Slowake drückte einen Lämmermayer-Stangelpass zum 2:0 aus kurzer Distanz über die Torlinie. Mit dieser souveränen Führung ging auch in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel nahm Ritzing das Heft erneut in die Hand und versuchte den Sack so schnell es geht zuzumachen. Ab Minute 55 fiel unsere Mannschaft jedoch aus unverständlichen Gründen zurück. Im Angriff konnte der Ball nicht mehr gehalten werden und auch die Zweikämpfe nahmen unsere Spieler nicht mehr richtig an. Und das wurde prompt bestraft. In der 58. Spielminute konnte Keeper Hannes Weninger zunächst zweimal gegen Aranha Pinheiro Glauver retten, doch beim dritten Versuch von Paul Oswald war selbst er machtlos. Der Aufsteiger drückte ab diesem Zeitpunkt aufs Tempo und unsere Mannschaft weit in die eigene Hälfte zurück. In dieser Phase kam das Glück, das der SCR in den letzten  Spielen nicht hatte, ein wenig zurück. Denn einige Male verhinderte Goalie Weninger den Ausgleich. In der 90. Spielminute jubelten dann erneut die Heimischen. Angreifer Aranha Pinheiro Glauver donnerte das Leder vom Sechzehner-Eck zum Ausgleich ins kurze Kreuzeck. Doch die Marco Ponweiser & Co. ließen sich nicht hängen und starteten einen letzten Angriff. Markus Rühmkorf setzte sich auf rechten Seite durch und spielte einen Stangelpass zur Mitte, den der eingewechselte Markus Ernst zum viel umjubelten 3:2-Siegtreffer verwertete.

Fazit: Unsere Mannschaft hatte das Spiel über weite Strecken im Griff und hätte die Begegnung bereits vorzeitig entscheiden können. Doch man erweckte einen „toten“ Gegner wieder zum Leben. Dass man sich nach dem späten Ausgleich nicht hängen ließ und noch das „Golden Goal“ erzielte, spricht für den Top-Charakter dieser Spieler.