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Spielbericht SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid-1. SC Sollenau 4:4 (2:2)

Aufstellung SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid:
Hannes Weninger, Jürgen Csandl, Manuel Takacs, Marco Ponweiser, Alois Friedrich (86. Philipp Grafl), Lubomir Meszaros, Mario Lösch, David Lämmermeyer (56. Michael Reiszner), Dominik Hornig (80. Markus Ernst), Tomas Horvath, Markus Rühmkorf

Aufstellung 1. SC Sollenau:
Udo Siebenhandl, Christoph Wöhrer, Mario Feurer, Christian Banovits, Sargon Duran, Bernhard Fucik (63. Marcel Kracher), Philipp Katzler, Helmut Prenner, Christoph Knaller, Ingo Klemen (77. Andre Gehringer), Marco Angeler (85. Simon Hobiger)

Torfolge:
0:1 (14.) Christoph Knaller
0:2 (33.) Christoph Knaller
1:2 (34.) Tomas Horvath
2:2 (41.) Manuel Takacs
2:3 (50.) Christoph Knaller
3:3 (69.) Tomas Horvath
3:4 (81.) Andre Gehringer
4:4 (90.) Jürgen Csandl

Karten für SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid:
Gelb: Jürgen Csandl 50., Foul), Lubomir Meszaros (50., Foul), Hannes Weninger (89., Foul)

Karten für 1. SC Sollenau:
Gelb: Philipp Katzler (60., (Foul), Marcel Kracher (72., Unsportlichkeit), Andre Gehringer (82., Unsportlichkeit),
Udo Siebenhandl (90., Foul)

Spielort: Sonnenseestadion Ritzing

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Andras Heidenreich

Ponweiser-Elf holt dreimal einen Rückstand auf

Die rund 300 Zuschauer im Sonnenseestadion sahen ein unglaubliches Spiel, in dem unsere Mannschaft dreimal nach einem Rückstand ausglich. Chef-Trainer Franz Ponweiser musste mit Marco Napiontek, Peter Brezik und Marek Kausich drei Stammspieler vorgeben. Die Innenverteidiger Jürgen Csandl (Rückenverletzung) und Manuel Takacs (Bänderriss im Sprunggelenk) ließen sich von Physiotherapeuten soweit fit machen, dass sie spielen konnten.
Unser Team übernahm von Beginn weg die Initiative und drängte den 1. SC Sollenau in die Defensive. Die ersten Standardsituationen brachten jedoch noch keinen Erfolg. Die Niederösterreicher waren bei schnellen Kontern über die gefährlichen Angreifer Ingo Klemen und Christoph Knaller stets gefährlich. Und aus einem solchen Konterangriff gelang den Gästen auch die Führung. Ritzing-Keeper Hannes Weninger konnte einen Prenner-Schuss nur kurz abwehren und Goalgetter Christoph Knaller staubte zum 0:1 ab. Ritzing ließ sich jedoch nicht beirren und spielte weiter nach vorne und kam zu guten Torraumszenen. Im Abschluss hatte man bis dahin jedoch kein Glück. Den Sollenauern gelang wie aus dem Nichts, komplett entgegen dem Spielverlauf, das 0:2. Nach einem weiten Out-Einwurf konnte abermals Knaller völlig freistehend einköpfen. Doch unsere Mannschaft bewies in der Folge unglaubliche Moral und machte den Rückstand bis zur Pause wett. Zunächst gelang Stürmer-Riese Tomas Horvath nach Rühmkorf-Flanke der Anschlusstreffer. Und in der 41. Spielminute köpfte Innenverteidiger Manuel Takacs nach Csandl-Freistoß zum 2:2 ein.

Die zweite Spielhälfte begann gleich mit einem Paukenschlag. Schiedsrichter Andreas Heidenreich sah nach einem Freistoß ein Foul von Lubomir Meszaros an Christoph Knaller und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Hannes Weninger parierte den Strafstoß, doch im zweiten Versuch traf Christoph Knaller zum 3:2 für Sollenau. Der SC Ritzing steckte wieder nicht auf und erarbeitete sich gefährliche Offensivaktionen. In der 69. Spielminute war es abermals soweit. Nach Flanke von Mario Lösch köpfte Stürmer Tomas Horvath zum 3:3 ein. In der Folge war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der stark aufspielenden Ponweiser-Truppe das 4:3 gelingen würde. Doch es kam wieder anders. Nach einem neuerlichen Konter traf Andre Gehringer zum 4:3 für die Niederösterreicher. Kurze Zeit später hatte Ritzing großes Glück als Christoph Knaller nur die Stange traf. Unsere Mannschaft drängte den Gegner in der Schlussphase erneut vehement in die Defensive und wurde belohnt. Denn nach einem Foul von Gäste-Keeper Udo Siebenhandl an Tomas Horvath zeigte Referee Andreas Heidenreich auf den Elfmeterpunkt. Elfmeter-Spezialist Jürgen Csandl verwandelte sicher zum 4:4.

Fazit:
Absolut lobenswert ist die Moral unseres Teams. Die Ritzinger Mannschaft zeigte in diesem unglaublichen Spiel offensiv die bisher beste Saisonleistung. Die Ponweiser-Elf spielte beherzt nach vorne und wurde auch mit vier Treffern belohnt. Dennoch muss man die Gegentreffer in Zukunft deutlich minimieren. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel in Stegersbach.