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Spielbericht SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid-1. SC Simmering 1:1 (0:1)

Aufstellung SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid:
Hannes Weninger, Jürgen Csandl, Marek Kausich, Marco Ponweiser (46. Dominik Hornig), Manuel Takacs, Alois Friedrich, Lubomir Meszaros, Mario Lösch, David Lämmermeyer (87. Markus Ernst), Tomas Horvath, Markus Rühmkorf (60. Marco Napiontek)

Aufstellung 1. SC Simmering:
Markus Hellmann, Dalibor Djuricic, Alois Prohaska, Thomas Bartholomay, Abd Al Rahman Osman Ali, Thomas Slawik, Alen Orman (63. Ivan Markovic), Mehmet Sütcü, Neven Juric, Darijo Pecirep (77. Alexander Reitbauer), Hakan Öztürk

Torfolge:
0:1 (38.) Thomas Slawik
1:1 (67.) Lubomir Meszaros

Karten für SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid:
Gelb: Alois Friedrich (63., Foul), Marco Napiontek (72., Foul)
Gelbrot: Alois Friedrich (83., Foul), Marco Napiontek (89., Foul)

Karten für 1. SC Simmering:
Keine

Spielort: Sonnenseestadion Ritzing

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Jürgen Becker

Marek Kausich & Co. holen doch noch einen Punkt

Erstmals nach seiner Rot-Sperre (zwei Spiele) stand Legionär Marek Kausich gegen Aufsteiger Simmering wieder in der Startformation und bildete gemeinsam mit Manuel Takacs das Innenverteidiger-Duo. Regisseur Peter Brezik fiel der Ausländerregel zum Opfer und musste als vierter Slowake auf die Tribüne. Markus Rühmkorf wurde rechtzeitig fit. Aufgrund von Achillessehnen- und Waden-Problemen konnte der Ex-Vienna-Kicker unter der Woche nicht trainieren. Jürgen Csandl rückte erstmals in dieser Saison ins zentrale Mittelfeld.
Beide Mannschaften starteten vorsichtig in die Partie und versuchten in der Abwehr kompakt zu stehen. Die ersten Warnschüsse aus gut 20 Metern gaben die Simmeringer durch Darijo Pecirep und Thomas Slawik ab. Ritzing-Keeper Hannes Weninger hatte mit diesen Bällen jedoch keine Probleme. Unsere Mannschaft spielte beherzt mit, doch der „letzte Pass“ kam nicht an. Nach rund 20 Minuten vergab Außenverteidiger Markus Rühmkorf die größte Ritzing-Chance in Halbzeit eins. Er wurde im Strafraum frei gespielt, scheiterte jedoch völlig freistehend an Gäste-Torhüter Markus Hellmann. Gefährlich wurden die Gäste nur nach Eigenfehlern unseres Teams. So verlor Routinier Marek Kausich das Leder in der Abwehr gegen Thomas Slawik. Der Gäste-Kapitän brachte einen Stangelpass zur Mitte, doch Innenverteidiger Manuel Takacs konnte gerade noch vor zwei heranstürmenden Wiener Angreifern klären. In der 38. Spielminute hatte Slawik mehr Glück. Nach einem langen Ball in den Strafraum ließ Darijo Pecirep auf den Regisseur abprallen und sein Schuss fand den Weg ins kurze Eck. Hannes Weninger hatte dabei keine Abwehrmöglichkeit, denn der Ball wurde von Marek Kausich noch abgefälscht. Mit diesem 0:1 aus Ritzinger Sicht ging es auch die Halbzeitpause.
In der ersten Viertelstunde in Halbzeit zwei präsentierte sich unsere Mannschaft komplett von der Rolle. In dieser Phase kamen die Simmeringer zu nicht weniger als vier hochkarätigen Einschussmöglichkeiten, die zumeist nach Eigenfehlern der Ritzinger Spieler zustande kamen. Doch die Wiener gingen mit diesen Chancen grob fahrlässig um, zielten zu ungenau oder scheiterten am an diesem Tag großartig aufspielenden Torhüter Hannes Weninger. Ab Minute 60 kam die Ponweiser-Truppe wieder besser ins Spiel und hatte Pech. Nach einem Csandl-Freistoß kam es zu einem Luftkampf zwischen Lubomir Meszaros und Alois Prohaska. Der Ball prallte von Meszaros zurück zu Manuel Takacs, doch der Defensivspieler traf aus elf Metern nur die Stange. In der 67. Spielminute durfte im Sonnenseestadion aber endlich gejubelt werden. Ex-Griechenland-Legionär Lubomir Meszaros kam auf der rechten Seite zum Ball, zog ins Zentrum, versetzte Gäste-Verteidiger Alois Prohaska und schoss ins kurze Eck ein. In der Folge drängten beide Teams auf die Entscheidung. Bei einem Konter der Gäste und einem Lochpass von Thomas Slawik beging Alois Friedrich ein Foul am eigenen Sechzehnmeterraum. Schiedsrichter Becker zeigte dem Ritzinger Außenverteidiger die Gelb-Rote Karte. Der daraus resultierende Freistoß wurde von der Ritzinger Mauer geblockt. Mit einem Mann weniger versuchte die Ponweiser-Elf das Remis zu halten. Dies gelang auch, doch Marco Napiontek stoppte den durchbrechenden Dalibor Djuricic auf der linken Seite mit einem Foul und sah, wie schon Mitspieler Friedrich, die Gelb-Rote Karte.

Fazit: Aufgrund der hochkarätigen Möglichkeiten, die die Wiener in der ersten Viertelstunde nach der Pause vergaben, muss der SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid mit dem 1:1-Remis zufrieden sein. Unsere Mannschaft wirkte nicht so aggressiv und spielfreudig wie in den vergangenen Spielen. Gegen die Rapid Amateure müssen sich Kausich & Co. wieder gehörig steigern. Hervorzuheben ist das Arbeitspensum von Legionär Lubomir Meszaros, der seine Leistung mit dem zweiten Saisontreffer krönte.